Am 2. Juliwochenende gab es mal wieder eine „neue“ Ausstellung zu besuchen. Die Mitteldeutsche Modellbau Ausstellung, kurz MMA fand zum ersten Mal im westlichen Zipfel von Sachsen im kleinen Städtchen Pegau statt. Organisiert wurde die Veranstaltung gleich von drei uns bekannten Vereinen, dem PMC Leipzig, der IG PM Torgau und dem PMC Thüringen, wobei das Ganze den deutlichen Stempel der vorangegangenen Ausstellungen des PMC Leipzig trug.



Vom PMC Riesa wollten gleich sieben Mitglieder teilnehmen und so ging es bei bestem Wetter mit dem halben Verein in das fast schon verschlafen wirkende Pegau, genauer gesagt in das dortige Volkshaus, wo alles stattfinden sollte. Einmal angekommen wurde fix das Auto entladen und da wir uns im Vorfeld auf drei Tische beschränkt hatten, war die Überraschung groß, dass letztlich doch fünf zur Verfügung standen. Auch die bekamen wir gut gefüllt und konnten einen Tisch sogar noch für den Verkauf nutzen.


Da für uns alles neu war, wurde die Location natürlich ein wenig genauer unter die Lupe genommen und man kann sagen, dass es eine schöne Örtlichkeit war, die da aufgetan wurde. Es gab eine Bühne für den Wettbewerb, den größeren Saal für die Vereine und ebenfalls noch eine Galerie auf der Modellbauer ihre Exponate zeigen konnten. Dem angeschlossen fand sich noch ein Biergarten, wo sich die Aussteller setzen, quatschen und diverse Getränke wie auch Bratwurst oder Fischbrötchen genießen konnten.



In der Ausstellung traf man dann auf fast 100% bekannte Gesichter aus der näheren Umgebung, aber auch aus weiter entfernten Teilen der Republik und Jiří Bureš machte die Veranstaltung sogar international. Die weiteste Anreise hatte zweifelsfrei Jörg Walliser, der als Händler vor Ort war und eine ordentliche Bandbreite an Bausätzen und Produkten rund um den Modellbau im Angebot hatte.


Bei den gezeigten Modellen fanden sich aus allen Bereichen einige schöne Exemplare, wodurch eine gute Mischung zustande kam. Auf der Fotorunde wurden dann natürlich auch wieder Gespräche geführt und mit den Kollegen rumgefrotzelt. Auch im Wettbewerb fanden sich klasse Werke, aber leider war die Quantität nicht so berühmt.










































Dank des schönen Wetters zog es natürlich auch viele Aussteller in das benachbarte Café um ein schönes Eis zu Essen und wir taten es den Kollegen selbstverständlich gleich. Dabei kam es dann sogar noch zur Fortbildung, denn die Modellbauer aus Hannover googelten erstmal warum es denn Schwedeneisbecher heißt.



Nach dem Genuss der kalten Süßspeise dauerte es auch gar nicht lange und Detscher verkündete die Gewinner im Wettbewerb. Da immer nur ein einziger Gewinner pro Kategorie geehrt wird, ist das schon immer spannend. Letztlich konnten wir gleich vier Kategorien – Wasserfahrzeuge, Kettenfahrzeuge, Landfahrzeuge ab 1:48 und Dioramen für uns entscheiden und bekamen die hübschen und traditionellen Helm-Trophäen verliehen.




Nach diesem Wochenende kann man sagen, dass es eine gelungene Veranstaltung war mit einem würdigen Ort, der den Anforderungen voll und ganz genügte. Einen Kritikpunkt gab es allerdings auch. Wenn die Aussteller Gebühren für ihre Tische zahlen sollen, dann wäre es nur fair, dass auch die Besucher ihren Beitrag leisten und keinen freien Eintritt genießen, auch wenn es mit 2€ pro Tisch keine übermäßigen Gebühren waren. Zumindest wäre so eine ausgleichende Gerechtigkeit gegeben, denn dass die Ausgaben für solch eine Veranstaltung stetig steigen, brauchen wir nicht zu diskutieren.
